SPÖ an Finanzminister: Pendlerpauschale reformieren statt reparieren!

Illedits und Sodl: „Mehr Fairness für unsere PendlerInnen – jetzt!“

Eisenstadt, 5. Mai 2014. – Für eine Totalreform der Pendlerförderung des Bundes sprechen sich die SPÖ und das Pendlerforum Burgenland aus. „Vom derzeitigen System der Pendlerpauschale profitieren Spitzenverdiener überdurchschnittlich. Finanzminister Spindelegger muss endlich den Weg zu mehr Fairness frei machen“, forderten SPÖ-Klubobmann Christian Illedits und der Obmann des Pendlerforums, LAbg. Wolfgang Sodl, heute. Die Pendlerförderung wurde durch die Einführung des kilometerbezogenen Pendler-Euros bedarfsgerecht weiterentwickelt. Diese Neuerung wurde aber auf das bestehende System der Pendlerpauschale „aufgesetzt", das viele Ungerechtigkeiten mit sich bringt. „Wir fordern eine Gesamt-Umstellung der Pendlerpauschale – jeder gefahrene Kilometer muss, unabhängig vom Einkommen, gleich viel wert sein. Für eine sozialere Gestaltung muss auch der derzeitige Steuerfreibetrag in einen Absetzbetrag umgewandelt werden“, so Illedits. Dass das derzeitige System viele Tücken hat, habe sich auch bei der Einführung des Pendlerrechners des Finanzministeriums gezeigt, so Pendlerforum-Obmann Sodl: „Der Pendlerrechner hat teils absurde Routenvorschläge produziert, die weit an der Realität vorbeigehen. Das hat zu Recht einen wahren Proteststurm der Betroffenen ausgelöst. Es ist sinnvoller, das Gesamtsystem zu reformieren als den Pendlerrechner zu reparieren.“ Erstmals wird am Donnerstag auch der Landtag einen parteiübergreifenden Beschluss für eine Reform fassen.

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Mehr Fairness nötig: SPÖ und Pendlerforum fordern Totalreform der Pendlerpauschale

Illedits / Sodl: Überarbeiten des Pendlerrechners allein reicht nicht

Eisenstadt, 22. März 2014. – „Das vom Pendlerrechner verursachte Chaos ist nur das Symptom. Das eigentliche Grundübel ist das bedingungslose Festhalten der ÖVP am ungerechten System der Pendlerpauschale, das Spitzenverdiener bevorzugt. Finanzminister Spindelegger muss endlich für Fairness sorgen“, reagiert SPÖ- Klubobmann Christian Illedits auf die Ankündigung des Finanzministeriums, den Internet-Pendlerrechner zu überarbeiten. Das sei ein Erfolg der Arbeiterkammer und der SPÖ, die viele absurde Fehlleistungen des Pendlerrechners aufgezeigt haben. Auch der Obmann des Pendlerforums Burgenland, LAbg. Wolfgang Sodl, fühlt sich bestätigt: „Bei uns haben sich viele PendlerInnen über die abenteuerlichen ‚Vorschläge‘ des Pendlerrechners beschwert. In den meisten Fällen ging es darum, dass Betroffene aus der großen in die kleine Pendlerpauschale gedrängt werden sollten. Dadurch hätten sie viel Geld verloren. Auch das zeigt, wie reformbedürftig die Pendlerpauschale ist.“

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Pendler bedarfsgerecht entlasten: Wieder Garagenplätze für unsere Wien-Pendler

Das Pendlerforum Burgenland kämpft auf vielen Ebenen für eine Entlastung burgenländischer PendlerInnen. Mit der von uns vehement geforderten Neuregelung der Pendlerförderung des Bundes, die seit dem Vorjahr voll wirksam ist, haben wir einen wichtigen Etappenerfolg erreicht: Der neue Pendler-Euro, die Ausweitung der Pendlerpauschale auf Teilzeitbeschäftigte und die Erhöhung der Förderungen für GeringverdienerInnen bedeuten spürbare Verbesserungen. Das ist uns aber nicht genug: Wir fordern weiter eine Totalreform der Pendlerpauschale, so dass jeder gefahrene Kilometer gleich viel wert ist. Denn derzeit profitieren SpitzenverdienerInnen noch überdurchschnittlich von der Pendlerpauschale.

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