2022 überall günstig mit Bus unterwegs

Groß ist die Nachfrage nach dem neuen Klimaticket. Eine weitere kostengünstige Variante im Sinne umweltfreundlicher Mobilität wird Burgenländern bald zur Wahl stehen. Bereits ab 2022 sollen sie um 915 € pro Jahr im gesamten Öffentlichen Verkehr in der Steiermark und in der Stadt Graz unterwegs sein können.

Seit einer Woche gilt in der Ostregion das Klimaticket. „Bereits jetzt können Pendler mit dem Südburgenlandbus unserer Verkehrsbetriebe, kurz VBB, um 550 € pro Jahr nach Graz fahren und viel Geld sparen“, erklärt Landesrat Heinrich Dorner. Eine Jahreskarte etwa von Güssing in die steirische Landeshauptstadt hatte bisher 1472 Euro gekostet. Das Klimaticket Regional, das 550 € ausmacht, ist nun um 922 € billiger. So geht es für alle mit Hauptwohnsitz im Burgenland ab Jänner 2022 weiter. (v. li.): Betriebsratsvize Wilhelm Laki, Wolfgang Werderits (VBB), Dorner und Betriebsrat Ernst Weingrill.(Bild: DANIEL FENZ)

Neues Klimaticket

Mit der Einführung des Klimatickets in der Steiermark soll es die Möglichkeit geben, eine Jahreskarte um 915 € im gesamten Öffentlichen Verkehr des Nachbarlandes zu nutzen, also auch in Graz. „Die Differenz von den 915 € zu den gemeinsamen Ausgaben für ein Klimaticket Regional und das Klimaticket Steiermark übernimmt das Burgenland, also 223 Euro pro gekauftem Burgenland-Niederösterreich-Steiermark-Ticket“, sagt Dorner. Denn das Klimaticket könne nur Erfolg haben, wenn das Angebot gut ist. 
(Quelle: krone.at)

 

Pendlerforum zu Steuerreform: Bis zu 1.000 Euro Mehrbelastung

Pendlerforum Obmann Wolfgang Sodl: „Die Bundesregierung hat verlautbart, es gibt einen Klimabonus. In Wirklichkeit ist es ein Klimamalus.“

Das Pendlerforum Burgenland tagte im Rahmen einer zweitägigen Klausur mit Experten in Stegersbach. Angesichts der Steuerreform der türkis-grünen Regierung kommen große Herausforderungen auf die Pendlerinnen und Pendler zu. Während das von LH Doskozil durchgesetzte Klimaticket Ersparnisse für die Pendlerinnen und Pendler bringt, sei der türkis-grüne Klimabonus vor allem für viele südburgenländische Pendlerinnen und Pendler künftig ein kräftiger Malus, so Pendlerforum Obmann Wolfgang Sodl: „Die vorgestellte Steuerreform ist ungerecht und missglückt. Sie setzt keine Anreize für mehr Klimaschutz, sondern bestraft.“ Im Rahmen der Klausur wurde vor allem der Klimabonus genau unter die Lupe genommen. „Einem Südburgenländer, der jeden Tag nach Wien pendelt, drohen bis zu 1.000 Euro Mehrbelastung. Das ist nicht akzeptabel. Die Bundesregierung hat verlautbart es gibt einen Klimabonus. In Wirklichkeit ist es ein für viele Pendlerinnen und Pendler ein Malus. Wir sehen uns als Schutzschild für jene, die täglich auf das Auto angewiesen sind und fordern eine Kurskorrektur!“ 

„Höchste Priorität ist, dass wir Arbeitsplätze im Land schaffen und im Land halten. Noch nie in der Geschichte des Burgenlandes gab es so viele Beschäftigte im Land. Das Land versucht mit aller Kraft PendlerInnen in den öffentlichen Verkehr miteinzubinden. Am Ende wird es immer Menschen geben, die keinen Zugang zu Öffis haben. Es gibt trotzdem Menschen die tagtäglich pendeln müssen und diese werden von der türkis-grünen Bundesregierung bestraft.“ Die Steuerreform sei ungerecht und unsozial. 

Das Pendlerforum Burgenland ist ein konstanter und verlässlicher Partner für die burgenländischen PendlerInnen. Sodl: „Die vorgestellte Steuerreform ist ungerecht und missglückt. Sie setzt keine Anreize für mehr Klimaschutz, sondern bestraft.“ Besonders für die Pendlerinnen und Pendler im Burgenland beinhalte die Steuerreform keinen Steuer-Bonus, sondern viel mehr ein Steuer-Malus. „Ein Pendler aus dem Bezirk Güssing, der täglich nach Wien und wieder retour pendelt, fährt im Jahr 70.000 Kilometer. Gehen wir von einem Plus beim Spritpreis ab 2022 von 8 Cent aus, fallen dem Pendler jährlich fast 400 Euro mehr an Spritkosten an. Ab 2025 und mit einer angenommenen Spritpreiserhöhung von 16 Cent, muss er mit 800 Euro Mehrkosten im Jahr rechnen. Hat er auch noch eine Ölheizung, dann sind es mehr als tausend Euro jährlich. Das ist aus unserer Sicht nicht akzeptabel, denn da bleibt ein dickes Malus statt eines Klimabonus“, so Sodl.

 

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PendlerINFO an der Neusiedler-Seebahn

Nach dem tollen Spatenstich am 31. August (Neusiedler Seebahn GmbH: Gols Bahnhofsumbau), sind die Arbeiten am Bahnhof Gols bisher planmäßig und sehr gut vorangegangen.

Wir liegen im Zeit- und Budgetplan, das Projekt ist auf Kurs.

Für die Kundinnen und Kunden, die auf der Strecke der Neusiedler Seebahn unterwegs sind, beginnt nun aber die Zeit, wo es aufgrund der Bauarbeiten zu Einschränkungen kommt.
www.neusiedlerseebahn.at / ew

Die Details findet Ihr hier:

 

 

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LH Doskozil setzt sich bei Klimaticket durch

Großer Erfolg für burgenländische Pendlerinnen und Pendler

 

Pendlersprecher LAbg. Wolfgang Sodl: „Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und Landesrat Heinrich Dorner haben sich vehement gegen die Benachteiligung des ursprünglichen 1-2-3-Tickets aufgelehnt. Ihnen ist es zu verdanken, dass nun ein gerechtes Klimaticket für die Burgenländerinnen und Burgenländer kommt.“ 

 

Eisenstadt, 30. September 2021. – Pendlersprecher LAbg. Wolfgang Sodl zeigt sich angesichts der heute, Donnerstag, präsentierten Einigung zum Klimaticket in der Ostregion erfreut. „Es ist ein großer Erfolg für die Menschen im Burgenland, dass sich LH Doskozil beim Klimaticket durchgesetzt hat. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und Landesrat Heinrich Dorner haben sich vehement gegen die Benachteiligung des ursprünglichen 1-2-3-Tickets aufgelehnt. Ihnen ist es zu verdanken, dass nun ein gerechtes Klimaticket für die Burgenländerinnen und Burgenländer kommt“, so Sodl. „Ich danke den beiden auch in meiner Funktion als Pendlerforum-Obmann für ihre Hartnäckigkeit. Wie ungerecht das eigentliche Ticket gewesen wäre, zeigt ein einfaches Beispiel: Ein Pendler, der in Bruckneudorf in den Zug nach Wien gestiegen wäre, hätte als Burgenländer 365 Euro mehr zahlen müssen als ein Niederösterreicher“, hält der Pendlersprecher fest und ergänzt: „Künftig können die Pendlerinnen und Pendler aus Niederösterreich und dem Burgenland um den gleichen Ticketpreis – nämlich 915 Euro im Jahr – nach Wien fahren."

Besonders erfreulich sei laut dem Pendlersprecher auch der Startzeitpunkt: „Der Verkauf des regional gültigen Klimatickets startet bereits am 25. Oktober – also einen Tag vor dem Start des bundesweiten Klimatickets um 1.095 Euro.“ In weiterer Folge müsse nun eine Angebotsattraktivierung folgen. „Nur wer entsprechend Angebote vorfindet, wird auch im Sinne des Klimaschutzes auf seinen Pkw verzichten und auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen. Wir sorgen im Land selbst für ein gut ausgebautes Busnetz – Stichwort Südburgenlandbus, Beim Bahnausbau muss es im Sinne der Pendlerinnen und Pendler unser gemeinsames Ziel sein, mit dem Bund ein attraktives Angebot zu schaffen“, so Sodl abschließend.

 

Bahnfahren auch in Pandemiezeiten sicher

Über 100 internationale Studien bzw. Fachartikel haben der Umweltmediziner Prof. Hans-Peter Hutter und sein Team berücksichtigt und in der Studie „Bus- und Bahnverkehr in Zeiten der Covid-19-Pandemie“ analysiert. Das Ergebnis der Studie: Das Covid-19-Infektionsrisiko ist im öffentlichen Verkehr überraschend gering. Bus und Bahn stellen demnach keine Treiber des Infektionsgeschehens dar und spielen weltweit nur eine untergeordnete Rolle bei der Verbreitung des Covid-19-Virus. Das Ansteckungsrisiko ist in öffentlichen Verkehrsmitteln nicht höher als in anderen Bereichen des öffentlichen Lebens. Zurückgeführt wird das unter anderem auf die verstärkten Hygiene- und Reinigungsmaßnahmen in Öffis sowie auch auf die hohen Luftwechselraten durch Lüftungsanlagen. Da der Hauptübertragungsweg von Covid-19-Viren über Tröpfchen bzw. Aerosole erfolgt, kommt dem in der öffentlichen Diskussion sonst eher weniger beachteten Luftwechsel mit Frischluft eine besonders wichtige Rolle in der Reduktion von Infektionsrisiken zu.
 
Zur Info der Link zum ÖBB-Video mit Experten: https://www.youtube.com/watch?v=MDO3o4utu1E
 
  • Maximaler Schutz – minimales Risiko – optimaler Reisekomfort 
    Hohe Vertrauenswerte für die Bahn gab es zuletzt in die aktuelle Kundenzufriedenheitsanalyse der ÖBB, welche zeitgleich mit dem VCÖ-Bahntest durchgeführt wurde. Beide Erhebungen zeigen Top-Zufriedenheitswert: 90 Prozent der Befragten geben demnach an, dass sie sich im Zug sicher fühlen.

  • ÖBB - Heute - Für morgen - Für uns
    Konzernweit sorgen 41.904 MitarbeiterInnen bei Bus und Bahn sowie zusätzlich rund 2.000 Lehrlinge dafür, dass täglich rund 1,3 Millionen Reisende sicher an ihr Ziel kommen.